Der Wolf - LKR Landkreis Harburg
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Der Wolf

ist da und er wird bleiben. Das ist die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht ist, dass der Wolf sich ungestört vermehrt und immer mehr Wölfe auf Futtersuche durch die Wälder des Landkreises streifen.

Noch unter dem Banner der AfD hat die Kreistagsfraktion bereits 2018 vor der ungehemmten Ausbreitung gewarnt. Die Hamburger “Presse” hatte sich leider viel Mühe beim Mißverstehen des Antrages gegeben und ließ sich zu einem unsachlichen Artikel hinreißen.

Der Wolf in der Vorstellung der „Etablierten“.

Der Antrag der Kreistagsfraktion wurde wurde selbstverständlich abgelehnt – auch und vor allem von der CDU, die im Landtagswahlkampf sich noch vollmundig als Freund der Landwirte in Szene setzte.

Möglicherweise bewegen die drohenden Wahltermine die etablierten Parteien, das Thema jetzt wieder aufzugreifen.

Die sündhaft teuren Versuche, durch steuergeldfinanzierte Elektrozäune Wölfe vom Reißen der Nutztiere abzuhalten, sind als realitätsfern zu betrachten. Ganz besonders gilt das für die Schäfer, die mit ihren Schafsherden ganz wesentlich zur Deichsicherheit beitragen. Jeden Tag muss ein solcher Schäfer die Zäune ab und an anderer Stelle eines Deichabschnitts wieder aufbauen. Wer sich die vielen Kilometer der Deichlinie (610 KM in Niedersachsen) entlang der Elbe, Weser oder der Nordseeküste vergegenwärtigt, weiss, warum Schäfer zunehmend die Ausübung ihrer wichtigen Tätigkeit aufgeben.

Wenn den “etablierten” Parteien schon das Wohl der Landwirtschaft egal ist, vielleicht sind sie wenigstens am Sicherheitsaspekt der “Deichstabilität” interessiert.

Als LKR-Fraktion im Kreistag werden wir diesen vernünftigen Ansatz einer Eingrenzung der Wolfsbestände weiter verfolgen und auch nach der Wahl nicht vergessen.

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